MOVE heißt: Wir möchten Miteinander Offen Vertrauensvoll Emanzipatorisch ... die Zukunft gestalten! Wir teilen die Vision, überkommene Verhältnisse menschlicher Vereinzelung ab- und neue Formen des Zusammenlebens aufzubauen. Wenn wir Bedürfnisse und Talente offen teilen und mitteilen, kann eine neue Art von Beziehungen entstehen. Eine, die Individualität als Grundlage unseres Miteinanders anerkennt und darauf aufbaut, Unterschiedlichkeit zu genießen und als Bereicherung zu erfahren. Wir möchten Formen des Zusammenlebens entwickeln, die für alle Menschen ein gutes Leben ermöglichen. Im Bewusstsein, dass wir von dieser Erde und immer auch voneinander abhängig sind: Wir sind der tiefen Überzeugung, dass wir miteinander gemäß unserer Bedürfnisse und Fähigkeiten leben können. Wir feiern das Experiment der gelebten Utopie, um uns jenseits von Nationen den globalen Problemen dieser Zeit zu stellen.
Wer wir sind: Ein loser Zusammenhang von Menschen, die diese Vision in die Welt bringen wollen - wenn Du unsere Vision teilst, kannst Du Dich uns gerne anschließen. Unterstützung bekommen wir durch die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), yunity, living utopia, Konzeptwerk Neue Ökonomie und weitere Initiativen.
Auf dem MOVE UTOPIA möchten wir uns gemeinsam Wege aufzeigen, wie wir den Traum einer herrschaftsfreien und auf Commons, auf Kooperation basierten Welt verwirklichen können. Wir wissen, dass Herrschaft sich nicht auf Ökonomie beschränkt, und möchten euch daher ganz besonders einladen, wenn ihr euch mit Anti-Rassismus, (Queer-)Feminismus oder anderen Formen von Herrschaftskritik beschäftigt. Wir wünschen uns ganz verschiedene Formate bei unserem Zusammen!Treffen!: Wir wollen gemeinsam diskutieren, tanzen, lernen, bauen, singen, zuhören, kochen, uns in Stille üben, basteln, Körperfahrungen machen, mit Kindern Zeit verbringen, uns streiten, uns sehen, in den Austausch kommen, aufräumen, schenken, Räume erschaffen, beschenkt werden. Wir freuen uns, wenn ihr dazu beitragt!
Hier geht es zur MOVE UTOPIA SeiteEinladung zum Mitwirken: MOVE UTOPIA Open Call
Degrowth: lost in plurality? There seems to exist a gap in the degrowth discourse around the question of how to move towards a degrowth society. This brings to our attention an important concept - that of strategy. Here, we will use the word ‘strategy’ to refer to how the ends (i.e. a degrowth society) is achieved by the means. Having spent a number of years probing into the degrowth discourse...
Wachstum ist die vorherrschende Zielvorstellung modernen Wirtschaftens, Unternehmenswachstum gilt als Normalfall und Leistungsnachweis: Wer es richtig macht, wird auch wachsen. Dieses Bild eines klaren Zusammenhangs wurde vornehmlich durch den Wachstumsschwung der europäischen Nachkriegszeit geprägt; längst jedoch stößt die Wirtschaft an Grenzen des Wachstums. Stagnierende oder schrumpfende Märkte, ökologische Knappheiten, ökonomische Krisen oder einschneidende demografische Veränderungen [...]
Martin Lindner ist Professor für Didaktik der Biologie und Geographie und war Mitorganisator des Buen Vivir-Symposiums an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In seinem Interview im Rahmen des Stream towards Degrowth zeigt er einige Alternativen zur Wachstumsgesellschaft auf. Stellen Sie sich vor, die Welt erlebt eine Zeit des „guten Lebens“ jenseits des Wachstums. Blicken wir dann, sagen wir [...]