Valentin Thurn ist Regisseur. 2011 kam sein Film "Taste the Waste" in die Kinos und er gründete die Selbstorganisations-Plattform "Foodsharing" mit, auf der überschüssige Nahrungsmittel an andere weiter gegeben werden können. Für den Stream towards Degrowth sprachen wir mit ihm in einem Videointerview fiktiv aus einer Zeit in der Zukunft, die die Steigerungslogik überwunden hat. Das Thema: Sein Filmprojekt über die zukünftige Ernährung der Gesellschaft, so wie er sie sich 2014 vorstellt.
Fast 13 Prozent für die AfD bei den Bundestagswahlen, 26 Prozent für die FPÖ in Österreich – erneut ist deutlich geworden, dass der Aufstieg der Neuen Rechten kein vorübergehendes Phänomen ist. Wer hoffte, dass die schwierigen Brexit-Verhandlungen und die Fehltritte eines Donald Trump die Erfolgssträhne des neuen Nationalismus zunichtemachen würden, sieht sich getäuscht. Yanis Varoufakis diagno...
Von Christiane Kliemann Täglich berichten die Medien über neue Vorwürfe gegen VW. Seit sich die Krise um manipulierte Software zur Abgasmessung ausweitet, geht auch die Angst um, dass sie den Konzern, die deutsche Autoindustrie und somit die gesamte deutsche Wirtschaft in den Abgrund zieht. Das ist kein Wunder angesichts der weit verbreiteten Annahme – auch durch Angela Merkel – dass ungefähr ...
Während meiner Zeit an der Universität wurde ich im Rahmen eines Workshops zum Thema „Resourcenknappheit“ mit folgender Grafik konfrontiert: Die Grafik beschreibt wie Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt voneinander abhängen. Spezieller Augenmerk liegt auf dem Machtverhältnis zwischen den einzelnen Einheiten: Ohne die Gesellschaft kann keine Wirtschaft existieren und ohne die Umwelt kann keine Gesellschaft existieren. Pavan Sukhdev [...]