Wer eine Zeitung aufschlägt oder Nachrichten hört, fühlt sich in ein Panoptikum von Katastrophenmeldungen veretzt: hier eine verheerende Dürre, dort ein zerfallender Staat, hier ein Terroranschlag, dort ein Finanz-Crash. Man kann alle diese Ereignisse als unzusammenhängende Einzelphänomene betrachten, und genau das wird durch die übliche Art der Nachrichtenaufbereitung auch vermittelt. Man kann sie aber auch in einem größeren Zusammenhang sehen und darin Symptome einer systemischen Krise erkennen, deren einzelne Zweige gemeinsame Wurzeln haben. Weiterlesen in Oya-online
Wir alle benutzen täglich Modelle, um unsere Umwelt zu erklären. Ein Beispiel: Ich gehe davon aus – und bin mir dabei ziemlich sicher –, dass ein Baum wächst, wenn er genug Wasser, Nährstoffe und Sonne bekommt. Ich habe dabei ein simples Modell eines Baumes im Kopf, ohne genau zu verstehen, was in dessen Wurzelwerk, Stamm, Blättern und Zellen so alles passiert. Unser Modelldenken nutzen ...
From our project "Degrowth in Movement(s)" The multiple crises that humanity is facing are becoming increasingly visible: in the form of disasters related to ecological damage, the stark inequalities between a tiny minority of ultra-rich and the vast numbers of desperately poor, the health epidemics related to both deprivation and affluence, mass refugee migrations in many parts of the world, ...
Von Camila Moreno, Lili Fuhr and Daniel Speich Chassé Bis vor kurzem noch hätten Begriffe wie "CO2-Bilanz", "CO2-Fußabdruck" oder "CO2-Ausgleich" nur fragende Blicke in der allgemeinen Öffentlichkeit hervorgerufen. Inzwischen sind sie in aller Munde, ganz unabhängig von der Frage, ob sie den notwendigen Klimaschutzzielen überhaupt dienlich sind oder nicht. „Carbon metrics“ sind das Maß aller D...