Das Konzeptwerk hat eine Replik auf postwachstumskritik.de geschrieben. Die der Webseite entsprechende Studie "Wirtschaftswachstum aufgeben? Eine Analyse wachstumskritischer Argumente" (Funke et al. 2015) fasst die Ergebnisse eines Seminars zusammen, in welchem sich die studentischen Autor_innen kritisch mit dem Konzept Postwachstum auseinandergesetzt haben. Die Autor_innen fragen "Müssen wir Wirtschaftswachstum aufgeben? Wollen wir dies? Und können wir es überhaupt?". Diese Fragen zu stellen und damit den Postwachstumsdiskurs kritisch zu ergründen, ist spannend und wichtig. Die Gruppe hat den Anspruch von "formaler und inhaltlicher Korrektheit an den Argumentationsweisen der Verfechter wachstumskritischer Thesen" und lädt explizit zur kritischen Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit ein. Dieser Einladung folgend möchten wir mit diesem Artikel auf einige Punkte gezielt eingehen. Erstens reduziert die Analyse den Postwachstumsdiskurs auf einige wenige (männliche) Autoren und auf "pauschales Schrumpfen". Dem möchten wir die Vielfalt von Akteur_innen sowie ein differenziertes Verständnis von Postwachstum entegegensetzen. Zweitens erwidern wir den Optimismus der Autor_innen, den Klimawandel rechtzeitig mit technischen und marktbasierten Lösungen aufhalten zu können, mit der Notwendigkeit tiefgreifenderer Veränderungen unserer Wirtschafts- und Lebensweise. Drittens möchten wir Klarheit schaffen über die dem Diskurs zugrundeliegenden Menschen- und Weltbilder. Damit hoffen wir einen konstruktiven Beitrag zur Debatte und zu einem differenzierten Verständnis von Postwachstum und Degrowth zu leisten. > Die Replik in der Degrowth-Mediathek > Die Studie “Wirtschaftswachstum aufgeben? Eine Analyse wachstumskritischer Argumente”
Should arguments for degrowth be anthropocentric or ecocentric? And what does this mean in practice? There is an interesting discussion going on, starting with two recent court rulings in New Zealand and India about rivers being granted personal rights. We present an article by Ashish Kothari, Mari Margil and Shrishtee Bajpai, first published for The Guardian. Several geographically-distan...
Die nächste Internationale Degrowth Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit startet am 30.August 2016 in Budapest. Wer aktiv bei der Konfernez dabei sein will kann jetzt dem "Call for Special Sessions" folgen oder einem der anderen Calls die noch kommen werden. Es gibt zwei Special Session Formate, ein wissenschaftliches und ein praktisch-aktivistisches. Im Januar kö...
https://www.youtube.com/watch?v=Cnede6NvgIM 15 Minuten für Klimagerechtigkeit von Ecapio Der Politikwissenschaftler und Klimagerechtigkeitsaktivist Tadzio Müller erklärt hier aus der perspektive des globalen Nordens, wie sich Klimawandel und Klimapolitik auf globaler Ebene fair und gerecht gestalten lassen. Dabei geht er den folgenden Fragen nach: Welche Verantwortung tragen die Länd...