Von Lasse Thiele
Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird. Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden. Weiter auf dem Blog Postwachstum
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Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits ...
It is great to see an attempt to put degrowth ideas into a straightforward form that can be taken into political debate. However, the selection of points is critical and I am not convinced that this is the right selection. I'll just take issue with two: 1. Zero bank-debts “No bank should lend more than its deposits. Banks cannot be allowed to create money out of thin air, while all the re...
Wer produziert, muss auch die Möglichkeit haben, seine Arbeitskraft zu reproduzieren. Unser heutiges Leben in einer westlichen Gesellschaft untersteht der Logik des Kapitalismus. Ist es da nicht folgerichtig, auch den Reproduktionsaspekt des Alltags in das ökonomische System einzugliedern? Die Antwort auf diese Frage lautet meiner Meinung nach: nein, und zwar aus folgenden Gründen: Bis vor wenigen [...]