Von Lasse Thiele
Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird. Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden. Weiter auf dem Blog Postwachstum
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Degrowth has been described as a “movement” rather than an ideology1, and as such it presents several variations. For some of its proponents, degrowth is a proxy for sustainable consumption, and to a lesser extent production2. A second group of degrowth advocates are those for whom an emerging discussion of “sufficiency” as a societal norm is taking shape, as a result of activism3. Finally, a t...
Von Felicitas Sommer "Ihr wart Teil eines Experiments" sagt einer der beiden Hauptkoordinatoren am ersten Tag der Konferenz, zur Begrüßung der über 2000 zuhörenden Menschen „Ihr konntet zahlen, was ihr wolltet.“ Der Mindestpreis pro Teilnehmer_in betrug 15 Euro. Das ist etwas mehr als die Raummiete der Universität Leipzig für eine Woche, also nur ein Bruchteil der Gesamtkosten für die Konfer...
Sabine Reiner schreibt mit Blick auf die Krise in Südeuropa: „Kein Wachstum ist auch keine Lösung.“ Die ungewollte Rezession kann trotz ihrer katastrophalen Auswirkungen jedoch kein Grund zur pauschalen Ablehnung einer Postwachstumsökonomie sein. Im Gegenteil, die uns dort vor Augen geführte bedrohliche Entwicklung verdeutlicht die Notwendigkeit einer vom Wachstum unabhängigen Wirtschaft und Gesellschaft: mit sozialen [...]