Von Lasse Thiele
Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird. Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden. Weiter auf dem Blog Postwachstum
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Anthropological thoughts on degrowth Degrowth energizes and interconnects remarkably heterodox thinking and surprisingly heterogeneous action. To advance dialogue among diverse pathways, a recent Journal of Political Ecology issue on “Degrowth, Culture and Power” joins studies of 15 initiatives to forge worlds that prioritize well-being, equity and sustainability rather than expansion. My intr...
In a recently published article in Nature Climate Change, Jeroen van den Bergh argues that neither degrowth nor green-growth strategies might lead to sufficient climate action and hence makes the case for a third option which he calls “agrowth”. While the understanding of degrowth reflected in the article can certainly be disputed – it comes across as mainly targeting a shrinking GDP – his conc...
Die Legende vom Green Growth beruht auf drei simplen Grundprinzipien: (1) Steigerungen der Ressourceneffizienz, (2) geschlossene Stoffkreisläufe und (3) regenerative Energien. Doch trotz eines Trommelfeuers an Klimaschutzinnovationen nahmen und nehmen die ökologischen Schäden im Energiebereich stetig zu. Die ökologische Modernisierung offenbart sich als Geschichte des technologischen Scheiterns sowie der räumlichen, zeitlichen oder systemischen [...]