Von Gerrit von Jorck
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Postwachstumspioniere“ interviewt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in den nächsten Wochen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema Wachstum. Gesucht sind Beispielunternehmen mit alternativen Entwicklungsorientierungen, die von Wachstum unabhängig und gleichwohl zukunftsfähig sind. Uns interessieren Positionen und Beweggründe, Ziele und Strategien für erfolgreiches Unternehmertum jenseits des Wachstumskurses, aber auch die Hürden, die es dabei zu überwinden gilt. Nicht zuletzt wollen wir erfahren, welches Potenzial die Unternehmer/innen sich und den KMU insgesamt zusprechen, einen relevanten Beitrag in den Wandelprozessen zur Postwachstumsgesellschaft zu leisten.
Das Projekt „Postwachstumspioniere“ will kleinen und mittleren Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich besser auf stagnierende oder schrumpfende Märkte, ökologische Knappheiten, ökonomische Krisen oder einschneidende demografische Veränderungen einstellen können. Über Befragungen, Fallstudien und Workshops werden die vielfältigen Wachstumsvorstellungen und Entwicklungsorientierungen von KMU erfasst und Optionen für einen proaktiven Umgang mit Wachstumsgrenzen vermittelt. Damit soll eine Lücke in der Diskussion um eine „Postwachstumsgesellschaft“ geschlossen werden, in der die Rolle und die Möglichkeiten der Unternehmen bislang ausgeblendet sind. Weitere Informationen zu dem Projekt und zu aktuellen Terminen finden Sie unter www.postwachstumspioniere.de. Hier stehen auch die Ergebnisse des Vorgängerprojekts „Wachstumsneutrale Unternehmen“, erschienen als IÖW-Schriftenreihe 205/13, zum Download zur Verfügung.
Täglich prasseln bedrohliche Nachrichten auf uns ein. Wie geht es mir persönlich damit und wie können wir als Gesellschaft damit umgehen? Welche Zukunft wünsche ich mir überhaupt für mich, die Welt und auch meine Kinder? Und wie hängt das, was mich in meinem Leben bewegt, zusammen mit dem Großen Ganzen? Wovor habe ich Angst, was macht mich wütend und wie kann ich diese Gefühle als Antrieb und K...
From our project "Degrowth in Movement(s)" The multiple crises that humanity is facing are becoming increasingly visible: in the form of disasters related to ecological damage, the stark inequalities between a tiny minority of ultra-rich and the vast numbers of desperately poor, the health epidemics related to both deprivation and affluence, mass refugee migrations in many parts of the world, ...
Another UN climate summit is over and despite the prevalent rhetoric of hope, the gap between the 1,5 or 2 degree target agreed in Paris last year and the real commitments to achieve this target is nowhere near to closing. Worse, this gap hasn't even been a focus of this year's UN climate talks in Marrakesh although time is running: Recently published analyses of this emission gap warn that the...