Logo degrowth

Blog

Vom Postwachstum zur De-Globalisierung

By: Samuel Decker

24.01.2018

Fast 13 Prozent für die AfD bei den Bundestagswahlen, 26 Prozent für die FPÖ in Österreich – erneut ist deutlich geworden, dass der Aufstieg der Neuen Rechten kein vorübergehendes Phänomen ist. Wer hoffte, dass die schwierigen Brexit-Verhandlungen und die Fehltritte eines Donald Trump die Erfolgssträhne des neuen Nationalismus zunichtemachen würden, sieht sich getäuscht. Yanis Varoufakis diagnostizierte folgerichtig die langfristige Herausbildung einer nationalistischen Internationalen: völkische und rechts-autoritäre Führungsfiguren, Parteien, Bewegungen, NGOs und Medien, die sich institutionalisieren und weltweit vernetzen. Sie bringen zustande, was linke Massenbewegungen und Parteiprojekte in den zehn Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise nicht konnten oder nicht wollten. Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum...

About the author

Samuel Decker

More from this author

Share on the corporate technosphere


Our republication policy

Support us

Blog

Die Degrowth-Bewegung ist bunt, kreativ und intelligent – aber noch wenig aktivistisch

Verweis santariums

Von Tilman Santarius Degrowth-Konferenzen sind nicht nur spannend, weil dort ganz drängende Fragen unserer Zeit mit meist sympathischen Menschen in bunter Zusammenkunft aus Süd, Ost und West diskutiert werden. Sondern auch, weil dort unterschiedliche Formate und Herangehensweisen, wie gesellschaftlicher Wandel ins Werk gesetzt werden können, unter einem Dach diskutiert werden.  Weiterlesen auf...

Blog

Entschulung als Weg zu persönlicher Befreiung und einem anderen Wirtschaften

Von Fabian Scheidler und Andrea Vetter „Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Quer­denker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-...

Blog

Die Ökonomisierung der Sorgearbeit

Wer produziert, muss auch die Möglichkeit haben, seine Arbeitskraft zu reproduzieren. Unser heutiges Leben in einer westlichen Gesellschaft untersteht der Logik des Kapitalismus. Ist es da nicht folgerichtig, auch den Reproduktionsaspekt des Alltags in das ökonomische System einzugliedern? Die Antwort auf diese Frage lautet meiner Meinung nach: nein, und zwar aus folgenden Gründen: Bis vor wenigen [...]