Von Felix Holtermann
1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik. Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum
Wir alle benutzen täglich Modelle, um unsere Umwelt zu erklären. Ein Beispiel: Ich gehe davon aus – und bin mir dabei ziemlich sicher –, dass ein Baum wächst, wenn er genug Wasser, Nährstoffe und Sonne bekommt. Ich habe dabei ein simples Modell eines Baumes im Kopf, ohne genau zu verstehen, was in dessen Wurzelwerk, Stamm, Blättern und Zellen so alles passiert. Unser Modelldenken nutzen ...
Von Christiane Kliemann Täglich berichten die Medien über neue Vorwürfe gegen VW. Seit sich die Krise um manipulierte Software zur Abgasmessung ausweitet, geht auch die Angst um, dass sie den Konzern, die deutsche Autoindustrie und somit die gesamte deutsche Wirtschaft in den Abgrund zieht. Das ist kein Wunder angesichts der weit verbreiteten Annahme – auch durch Angela Merkel – dass ungefähr ...
Während meiner Zeit an der Universität wurde ich im Rahmen eines Workshops zum Thema „Resourcenknappheit“ mit folgender Grafik konfrontiert: Die Grafik beschreibt wie Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt voneinander abhängen. Spezieller Augenmerk liegt auf dem Machtverhältnis zwischen den einzelnen Einheiten: Ohne die Gesellschaft kann keine Wirtschaft existieren und ohne die Umwelt kann keine Gesellschaft existieren. Pavan Sukhdev [...]