Von Felix Holtermann
1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik. Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum
Was tun, wenn sich die Staats- und Regierungschefs der 20 reichsten Länder der Welt in einer europäischen Großstadt einfinden, um ihre ungerechte Politik in Szene zu setzen? Dieser Frage haben sich zahlreiche linke Organisationen seit letztem Jahr gewidmet. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Protestformen, verteilt über eine Woche. Leider geht die Debatte um den G20-Gipfel aktuell weder ...
In a recently published article in Nature Climate Change, Jeroen van den Bergh argues that neither degrowth nor green-growth strategies might lead to sufficient climate action and hence makes the case for a third option which he calls “agrowth”. While the understanding of degrowth reflected in the article can certainly be disputed – it comes across as mainly targeting a shrinking GDP – his conc...
Interview mit Tobi Rosswog von living utopia Wir freuen uns sehr, dass die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON, die 4-6 November in Berlin stattfindet, Teil unseres Stream Towards Degrowth ist. Mit dem Stream wollen wir zeigen, dass die Suche nach alternativen Gesellschaftsentwürfen jenseits des Wachstumsparadigmas bei vielen Menschen auf große Begeisterung stößt, und dass es bereits eine bunte...