Von Felix Holtermann
1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik. Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum
The fifth international Degrowth Conference is over, the call to host the sixth has been opened. A lot could be said about the conference, yet I do not intend to give a comprehensive overview, nor examine how it stands in relation with the former conferences. Instead, I want to share five aspects of the conference, which I found particularly insightful. 1. A Degrowth Conference in Hungary? ...
Von Christiane Kliemann Kurz vor der wichtigsten UN Klimakonferenz nach dem Scheitern von Kopenhagen nimmt die internationale Klimabewegung Fahrt auf: Der Widerstand gegen den Abbau fossiler Energieträger wächst und mit der erstarkenden globalen Divestment-Bewegung wächst auch der Druck, Gelder von fossilen Energien abzuziehen und stattdessen in Erneuerbare zu investieren. Erfolgsgeschichten v...
Sollte am 25. Mai beim Volksentscheid die Mehrheit der Berliner gegen Neubau auf dem Tempelhofer Feld stimmen, dann wäre das ein Sieg für das Postwachstum. Der Begriff wird bezüglich des Bauens beim Wort genommen, denn das bisherige Wachstum zeigt sich bei unablässig neu wachsenden Bürotürmen, Shopping-Centern und Wohnsiedlungen. Es liegt wohl auch am weit verbreiteten [...]