Von Felix Holtermann
1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik. Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum
While agreeing with many points of van den Bergh's excellent review of the growth versus climate debate, I would like to point to a fundamental misrepresentation of the quoted research on degrowth: degrowth is not a strategy "aimed at reducing the size of the GDP". In fact, the degrowth proposition is that the relationship between fossil fuels/carbon emissions and GDP growth is mutual, and th...
„Weiter wie bisher“, lautet das Motto der herrschenden Politik, gerade auch in Deutschland. Die dominante öffentliche Diskussion und Politik inszeniert sich als Sachzwang-Politik – Anpassungsleistungen an die angeblich alternativlose Austeritätspolitik sind andernorts zu erbringen. Dass Menschen verarmen, von unten nach oben umverteilt wird und soziale Rechte und Demokratie abgebaut werden, sei nur vorübergehend, wird [...]
Annette Jensen und Ute Scheub arbeiten als Publizistinnen schon seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Frieden. Besonders gerne schreiben sie Geschichten des Gelingens über ökosoziale Pioniere. Im September 2014 erscheint im oekom-Verlag ihr gemeinsames Buch: „Glücksökonomie. Wer teilt, hat mehr vom Leben.“ Sie veröffentlichen außerdem regelmäßig Beispiele auf der Plattform www.futurzwei.org. [...]