Von Felix Holtermann
1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik. Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum
The picture above shows some of the statues decorating the northern entrance of the Corvinus University in Budapest where the recent Degrowth Conference took place. The building has not always been a university. It once was a place of trade, and the statues over the entrance depict virtues which, back then, were considered central to trade. Virtues like courage, faith, love and honesty. When di...
Das Spiel des guten Lebens von Marc Menningmann auf Vimeo Während der Degrowth Konferenz gab es neben Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops auch viele unkonventionelle Aktionen. Eine davon war das "Spiel des guten Lebens", bei dem das "Konzeptwerk Neue Ökonomie" das Thema "Degrowth" mit in die Leipziger Fußgängerzone genommen hat, um mit Passant_Innen ins Gespräch zu kommen.
Wer produziert, muss auch die Möglichkeit haben, seine Arbeitskraft zu reproduzieren. Unser heutiges Leben in einer westlichen Gesellschaft untersteht der Logik des Kapitalismus. Ist es da nicht folgerichtig, auch den Reproduktionsaspekt des Alltags in das ökonomische System einzugliedern? Die Antwort auf diese Frage lautet meiner Meinung nach: nein, und zwar aus folgenden Gründen: Bis vor wenigen [...]