Logo degrowth

Blog

Der zerstörerische Traum vom Fortschritt

By: Niko Paech

19.01.2017

Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.

About the author

Niko Paech

More from this author

Share on the corporate technosphere


Our republication policy

Support us

Blog

Offener Brief: Europa, es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu beenden

2473324353 2c89d0ee7c z

Über 238 engagierte Sozial- und Naturwissenschaftler*innen aus den 28 EU-Mitgliedsstaaten appellieren an die EU: Europa, es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu beenden. Anlass für diesen offenen Brief, der zeitgleich im Guardian, auf Zeit Online, bei Der Freitag, Liberation, der Wiener Zeitung, Politiken und vielen anderen europäischen Zeitungen veröffentlich wird, ist heute b...

Blog

MOVE UTOPIA: Alles ist möglich - Aufbruch in eine neue Geschichte

Utopivalistinnen 1

By: Christiane Kliemann

Wer schon einmal vom guten und hierarchiefreien Leben für alle entsprechend individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten in gegenseitiger Wertschätzung und Kooperation geträumt hat, kann jetzt dazu beitragen, dass dieser Traum konkret wird: Vom 21. bis 25. Juni treffen sich im Kulturkosmus Müritz in Lärz, Mecklenburg-Vorpommern, rund 1000 Menschen, um "Miteinander offen vertrauensvoll und ema...

Blog

Autonomie ist ein kollektives Projekt – Interview mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger (Teil V)

Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im fünften und letzten Teil dieses Interviews steht die Frage im Mittelpunkt, warum der asketische “Lonely Hero” mit geringem ökologischen Fußabdruck nicht als Vorbild taugt. Auf der Tagung der Attac Gender AG “Schneewittchen rechnet [...]