Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.
Buchrezension "Smarte Grüne Welt?" Technologien sind schöne Projektionsflächen. Wie die gute (oder böse) Fee im Märchen verkörpern sie häufig, je nach Sichtweise, entweder die Hoffnung auf eine fast magische Lösung unserer Probleme, oder die Bestätigung unserer Ängste. Eine vorurteilsfreie umfassende Auseinandersetzung mit den gesamtgesellschaftlichen Chancen und Risiken neuer Technologien f...
Frederik Grüneberg war Mitglied der Redaktionsgruppe der „Mainzer Botschaft“ der Ökumenischen Versammlung 2014 und ist auch Mitglied im Organisations-Kreis der Degrowth-Konferenz 2014. Im Interview im Rahmen des Stream towards Degrowth legt er dar, wo sich die beiden Bewegungen auf der Suche nach „einer Ökonomie des Lebens“ treffen. Inwiefern ist unsere Gesellschaft wachstumsabhängig? Unsere Gesellschaft ist in [...]
Was heißt das: Zeitwohlstand? In unserem Buch zu diesem Thema haben wir den Begriff nicht eindeutig definiert. Nicht dass wir uns darüber keine Gedanken gemacht hätten. Wir glauben jedoch, dass Zeitwohlstand als Begriff eine Funktion erfüllen kann, für die eine strikte Definition nicht nötig ist und vielleicht sogar hinderlich wäre. Es reicht hier zunächst Zeitwohlstand [...]