Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.
Eine Auswertung ist ein schwieriges Genre. Bei MOVE UTOPIA, dem fünftägigen Zusammen!Treffen! für eine Welt nach Bedürfnissen und Fähigkeiten, ist es eine Herausforderung: Über 1000 Menschen aus sehr unterschiedlichen Bewegungen trafen sich – manche für mehr als eine Woche, einige nur für einen Tag–, um der Vision einer tauschlogikfreien Gesellschaft nachzuspüren. Schauplatz des Treffens war de...
Endlich ist es soweit: Der erste Satz Texte und Videos aus dem Projekt "Degrowth in Bewegung(en)" ist jetzt online. Hier beleuchten Vertreter*innen verschiedenster sozialer Bewegungen das Thema Degrowth und benennen aus ihrer Sicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Kritikpunkte an Degrowth. Ziel des Projekts ist ein offener Dialog- und Vernetzungsprozess, der den Austausch, das gegense...
Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im fünften und letzten Teil dieses Interviews steht die Frage im Mittelpunkt, warum der asketische “Lonely Hero” mit geringem ökologischen Fußabdruck nicht als Vorbild taugt. Auf der Tagung der Attac Gender AG “Schneewittchen rechnet [...]