Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.
Von Felix Holtermann 1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumsk...
Aktuell gibt es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine Kontroverse zu Wachstumskritik. Vor einer Woche hat Rainer Hank unter dem Titel „Wachstum im Schneckentempo ist in" in der FAZ einen sehr kritischen Beitrag zur „Degrowth-Bewegung" geschrieben. Darauf antwortete Matthias Schmelzer in einer Replik, die in gekürzter Fassung am 23. Oktober 2016 in der Frankfurter Sonntagszeitung e...
By Corinna Burkhart Humans get used to quite a lot of things and live their daily life through a set of what we can call habits. Everyday experiences are not much worth a thought as long as everything is like it always is. This can be driving by car to town, only to get stuck in the usual traffic jam, or something very simple like flushing the toilet or using knife and fork to eat a grilled pi...