Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.
Das „Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.“ veranstaltet vom 11. bis 16. August 2014 zum zweiten Mal eine Workshop-Woche zum Thema „Wirtschaft anders machen – Konzepte für Heute und Morgen!“ in Leipzig. Dabei haben junge Erwachsenen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit uns über Grenzen und Probleme des derzeitigen Wirtschaftens auszutauschen und neue Ansätze kennenzulernen. Neben einer theoretischen [...]
Valentin Thurn ist Regisseur. 2011 kam sein Film "Taste the Waste" in die Kinos und er gründete die Selbstorganisations-Plattform "Foodsharing" mit, auf der überschüssige Nahrungsmittel an andere weiter gegeben werden können. Für den Stream towards Degrowth sprachen wir mit ihm in einem Videointerview fiktiv aus einer Zeit in der Zukunft, die die Steigerungslogik überwunden hat. Das Thema:...
Die politische Debatte darüber, wie wir in der Zukunft anders leben und wirtschaften wollen, ist nach dem Abschluss der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ im Bundestag weitgehend eingeschlafen. Außerhalb des Parlaments wird sie allerdings weiterhin lebendig geführt. Das wird auch die 4. Internationale Degrowth-Konferenz zeigen, die vom 2. bis 6. September 2014 in Leipzig Akteur/innen aus [...]