Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits werden dieselben Produktivitätsfortschritte genutzt, um Arbeitskräfte freizusetzen und durch Maschinen zu substituieren. Weiterlesen in der Zeit.
Interview mit Tobi Rosswog von living utopia Wir freuen uns sehr, dass die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON, die 4-6 November in Berlin stattfindet, Teil unseres Stream Towards Degrowth ist. Mit dem Stream wollen wir zeigen, dass die Suche nach alternativen Gesellschaftsentwürfen jenseits des Wachstumsparadigmas bei vielen Menschen auf große Begeisterung stößt, und dass es bereits eine bunte...
Der Kampf gegen Kohle im Rheinland trifft auf prominente internationale Unterstützung. Naomi Klein, Autorin von "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" und Bill McKibben, Klimaaktivist und Mitbegründer der Klimaorganisation 350.org betonen in zwei Statements die immense Wichtigkeit des Kohleprotests im Rheinland. Dieser findet direkt nach unserer Sommerschule dort statt. Klein schreibt: "D...
Dieser Artikel ist im Rahmen der Theoriewerkstatt zu Wachstumszwängen entstanden. Wir wollen im ersten Teil dieses Artikels beleuchten, warum die klassischen Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswachstum für notwendig halten, um die Konsumwünsche einer Bevölkerung zu befriedigen, sowie die Fragwürdigkeit dieser Annahme offen legen. Um es nicht bei der Kritik zu belassen, stellen wir im zweiten Teil mögliche [...]