Der Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum und soll Studien zur Ökologischen Ökonomie fördern. Im Jahr 2012 wurden zwei Postwachstumsdenker ausgezeichnet.
Für die Ausschreibung 2014 lautet die übergeordnete Themenstellung „Wirtschaft ohne Wachstum“. Von Interesse sind wissenschaftliche Beiträge, die sich den Wachstumsursachen und -zwängen moderner Ökonomien, der (Un-)Vereinbarkeit wirtschaftlichen Wachstums mit nachhaltiger Entwicklung sowie den Merkmalen und möglichen Funktionsweisen einer Wirtschaft ohne Wachstum widmen.
Nicht nur wirtschaftswissenschaftliche Studien können – in deutscher oder englischer Sprache verfasst – eingereicht werden, sondern auch solche aus anderen Disziplinen sowie inter- und transdisziplinäre Arbeiten.Bewerbungsfrist ist der 1. März 2014, die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Vergabe findet im Rahmen der Internationalen Degrowth-Konferenz in Leipzig statt, das Preisgeld von 5.000 Euro wird auf maximal zwei Preisträger/innen verteilt.
Weitere Informationen auf der Webseite der Vereinigung für Ökologische Ökonomie.
Anforderung der Bewerbungsunterlagen Dr. Manuel Schneider, Projektbüro ! make sense ! Waltherstr. 29, D-80337 München info@make-sense.org
In October 2016, the FEMSA Foundation launched the XII Biennial of visual arts in the city of Monterrey, Mexico. For the first time in its 22 years of existence, this internationally well-known biennial has included a parallel curatorial program to articulate diverse pieces into a single discourse: The poetics of degrowth. How to live better with less? This novel project enhances new critica...
Dieser Artikel ist im Rahmen der Theoriewerkstatt zu Wachstumszwängen entstanden. Im ersten Teil dieses Artikels haben wir beleuchtet, warum die klassischen Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswachstum für notwendig halten, um die Konsumwünsche einer Bevölkerung zu befriedigen, sowie die Fragwürdigkeit dieser Annahme offengelegt. Um es nicht bei der Kritik zu belassen, stellen wir im zweiten Teil mögliche Alternativen [...]
Krise, Klimawandel, begrenzte Ressourcen, zunehmende soziale Spaltungen und steigende Arbeitslosigkeit zählen gegenwärtig zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Europa. Um diese zu bewältigen, ist ein sozial-ökologischer Umbau der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft erforderlich. Dieser Wandel wird oft verkürzt mit dem Modell der „Grünen Ökonomie“ beschrieben. Die grüne Wirtschaft soll den Gegensatz von Ökonomie und Ökologie aufheben [...]