ASA ist ein entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm, das seit über 50 Jahren junge engagierte Menschen darin unterstützt, unsere global vernetzte Welt nachhaltig und verantwortungsvoll mitzugestalten.
Aktuell ist das Programm auf der Suche nach geeigneten Projekten für den ASA-Zyklus 2015 und möchte hierbei verstärkt Projekte aus dem Bereich Degrowth und/oder Urban Gardening fördern, da dieser Themenkomplex von den Teilnehmenden der letzten Jahrgänge zum Jahresthema 2015 gewählt wurde. Anträge können bis zum 15. September 2014 in englischer, französischer, spanischer oder portugiesischer Sprache eingereicht werden.
Im Rahmen dieser Projekte bietet ASA seinen Teilnehmenden ein Stipendium und ein einjähriges Qualifikationsprogramm. Nach der Teilnahme an zwei Trainingsseminaren in Europa treten die Teilnehmenden ihre Praktikumsstelle bei Organisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Südosteuropa an. Dort führen sie ein von den Partnerorganisationen selbst entworfenes dreimonatiges Projekt durch. Ziel der Projekte ist es, den Teilnehmenden zu ermöglichen, globale Zusammenhänge und entwicklungspolitische Fragestellungen besser zu verstehen – und gleichzeitig die Partnerorganisationen durch qualifizierte Mitarbeit zu unterstützen.
Nähere Erläuterungen zum ASA-Programm und den Voraussetzungen, die Projekte und Partnerorganisationen erfüllen müssen, gibt es hier Zu den erforderlichen Dokumenten für die verschiedenen Teilprogramme in mehreren Sprachen geht es hier Für Fragen stehen Kristin Czyborra (kristin.czyborra@engagement-global.de, Telefon: 030/25482-353) oder Miriam Müller (miriam.mueller@engagement-global.de) gerne zur Verfügung!Viele Publikationen, die für Suffizienz und eine Abkehr vom Wachstums-Paradigma plädieren, adressieren allein an die Politik. Sie müsse für veränderte Rahmenbedingungen sorgen, „damit gutes Leben einfacher wird“ (Schneidewind/Zahrnt). Sie müsse das Geldsystem in ein Vollgeld-System umwandeln (Huber) und/oder endlich eine ökologische Steuerreform durchführen (Binswanger/Nutzinger), um den Naturverbrauch mit monetären Anreizen zu reduzieren. So richtig diese Argumentationen [...]
Während meiner Zeit an der Universität wurde ich im Rahmen eines Workshops zum Thema „Resourcenknappheit“ mit folgender Grafik konfrontiert: Die Grafik beschreibt wie Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt voneinander abhängen. Spezieller Augenmerk liegt auf dem Machtverhältnis zwischen den einzelnen Einheiten: Ohne die Gesellschaft kann keine Wirtschaft existieren und ohne die Umwelt kann keine Gesellschaft existieren. Pavan Sukhdev [...]
Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im vierten Teil dieses Interviews geht es um reale Alltagserfahrungen in Griechenland und Deutschland. Es steht die Frage im Mittelpunkt, was unter Arbeit verstanden wird und wie diese verteilt werden sollte. Auf der Tagung [...]