Das Projekt- und Aktionsnetzwerk living utopia lädt am 5. November 2016 zur Utopie-Ökonomie-Konferenz (UTOPIKON) nach Berlin ein. Geplant sind 300 Teilnehmer*innen, fünf Keynotes, zehn Workshops und ein inspirierendes Rahmenprogramm. Als Referent*innen haben bisher unter anderem Silke Helfrich, Friederike Habermann, Niko Paech und Gerrit von Jorck zugesagt.
Die Idee: Die UTOPIKON möchte zum Diskurs einladen. Wie können wir solidarisch wirtschaften? Wie sehen Alternativen für eine zukunftsfähige Ökonomie aus? Wie möchten wir leben? ‚Ökonomie‘ kommt von ‚Oikos‘ – Hausgemeinschaft, die Teilhabe aller. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt jedoch nicht teilhaben, sie separiert eher.
Deswegen möchten wir über Wege und Herausforderungen hin zu einer geldfreieren Gesellschaft in den Austausch treten. Die UTOPIKON möchte dabei neben der theoretischen, diskursiven Komponente auch durch gelebte Praktiken inspirieren und Alternativen aufzeigen.
Durch die geldfreie Organisation – was bei uns auch das Anstreben der Überwindung der Tauschlogik beinhaltet – möchten wir Ansätze einer solidarischen Ökonomie, die nicht auf Wachstum beruhen, lebendig werden lassen. Hierdurch sehen wir die Konferenz als ein praktisches gesellschaftliches Experiment, welches spannende Perspektivwechsel ermöglicht.
Die Keynotes und Workshops laden dazu ein, Gesellschaft neu zu denken, suffizientere Lebensstile kennen zu lernen und sich eine Ökonomie jenseits von Wachstumszwang, Leistungsdruck und Selbstoptimierungswahn auszumalen.
Bei Interesse könnt ihr euch unter UTOPIKON.de auf die Interessent*inneliste setzen, um informiert zu bleiben.
...and join us to add other languages! Ever wanted to listen to the book "Vocabulary of Degrowth" because you prefer having an audio book over a physical one? Well, we hear you and share your feeling. That's why we started the "Vocabulary of Degrowth Audiobook Podcast". Currently we are recording individual chapters of the book and publish them as a podcast. This way we eventually get to recor...
Dieser Text ist eine gekürzte Fassung des Attac-Beitrags für "Degrowth in Bewegung(en)" Als Attac Ende der 90er-Jahre gegründet wurde, schien das Dogma der Alternativlosigkeit gesellschaftlicher Verhältnisse festzustehen. Auch viele Menschen, die mit diesen Verhältnissen keineswegs einverstanden waren, konnten sich ihre Überwindung kaum vorstellen. Deshalb war die Botschaft, eine andere Welt s...
In den letzten Jahren hat der Konvivialismus einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei ist selbst nach einer oberflächlichen Lektüre schnell klar, dass hier eine Nähe zum Konzept und zu der Bewegung des Degrowth besteht. Doch worin besteht die Nähe, und wo liegen die Differenzen? Im Folgenden möchte ich zunächst kurz rekapitulieren, was auf theoretischer und praktischer Ebene unter Degrowth...