Welche Auswirkungen hat die Beschäftigung mit Degrowth für verschiedene Bewegungen, die beim Projekt "Degrowth in Bewegungen" dabei waren? Darüber sprechen Olaf Bernau (afrique europe interact), Friederike Habermann (Ecommony, MOVE Utopia), Theresa Klostermeyer (Deutscher Naturschutzring) und Werner Rätz (Attac), moderiert von Nina Treu (Konzeptwerk Neue Ökonomie) bei einer Podiumsdiskussion in Leipzig, zum Nachhören hier:
Was Migration mit imperialer Lebensweise, Degrowth und neuem Internationalismus zu tun hat Eine Auseinandersetzung aus kritischer Perspektive mit Fluchtursachen im globalen Süden ist dringend notwendig und darf nicht dem politischen Establishment überlassen werden. Anstatt jedoch ›Entwicklungshilfe‹ als potentielle Lösung zu sehen, sollte das Paradigma der ›Entwicklung‹ grundlegend problematis...
Von Tadzio Müller Im Vorfeld der letzten UN Klimakonferenz in Lima, Peru, machte immer wieder eine Schlagzeile die Runde: der Versuch, ein bestimmtes Ideologem im Bewusstsein der globalen Eliten und auch der breiteren Bevölkerung zu verankern: „Leute“, hieß es, „Ihr habt recht, Euch um den Klimawandel zu sorgen, aber, nach Berichten des Internationalen Währungsfonds und einem neuen Report zum ...
Wirtschaftswachstum ist einerseits ein klar definierter Begriff der Wirtschaftswissenschaften, andererseits ein ideologischer Kampfbegriff: Wer sich nicht vorauseilend von Wachstum distanziert, gilt als Betonkopf, weil Wachstum mit Ressourcenverbrauch und -schädigung gleichgesetzt wird. Übersehen wird dabei, dass auch „Null-Wachstum“ oder sogar wirtschaftliche Schrumpfung mit zunehmender Schädigung der Umwelt verbunden sein können, dann nämlich, wenn sich Produktionsstrukturen verschieben. [...]