Welche Auswirkungen hat die Beschäftigung mit Degrowth für verschiedene Bewegungen, die beim Projekt "Degrowth in Bewegungen" dabei waren? Darüber sprechen Olaf Bernau (afrique europe interact), Friederike Habermann (Ecommony, MOVE Utopia), Theresa Klostermeyer (Deutscher Naturschutzring) und Werner Rätz (Attac), moderiert von Nina Treu (Konzeptwerk Neue Ökonomie) bei einer Podiumsdiskussion in Leipzig, zum Nachhören hier:
In unserer letzten Telefonkonferenz des Web-Teams wurde ich gebeten, ein Zwischenfazit für den „Stream towards Degrowth 2016“ zu schreiben. Ein undankbarer Job, denn – so interessant und unterschiedlich die Veranstaltungen des Streams im Einzelnen sind – so uninteressant sind Zwischenfazits, die wohl- oder übel auf eher abstrakter Ebene arbeiten. Mein Kollege Christopher meinte ich solle einfac...
Das fundamentale Problem unserer Ökonomie ist die Knappheit. Der Gewinn, der Wohlstand, das Wachstum sollen maximiert werden, doch dies kann nur unter bestimmten Nebenbedingungen geschehen. Es besteht nur eine begrenzte Anzahl der sogenannten Inputfaktoren zu Verfügung, die in der Warenproduktion eingesetzt werden können. Es gibt eine bestimmte Menge an Ressourcen. Im neoklassischen Kontext betrachten wir [...]
Können Maßnahmen zur Effizienzsteigerung trotz diverser Rebound-Effekte absolute Senkung des Ressourcenverbrauchs bewirken? Tilman Santarius hat jüngst die Debatte um relative und absolute Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch für obsolet erklärt. Ernst Ulrich von Weizsäcker zeigt in seinem Buch „Faktor Fünf“ hingegen Strategien auf, wie Effizienzsteigerungen zu einer Entkopplung beitragen können. In diesem Interview nimmt er [...]