Bewusster Konsum liegt im Trend. Nie waren die Deutschen umweltbewusster. Nie haben sich mehr Menschen hierzulande Gedanken über die Folgen ihrer Kaufentscheidungen gemacht. Die Politik möchte das unterstützen. Erst Anfang des Jahres hat die Bundesregierung ein neues „Nationales Programm für Nachhaltigen Konsum“ verabschiedet. Das richtige Konsumieren soll für den Einzelnen einfacher gemacht werden. Bildungs- und Kommunikationsangebote sollen weitere Menschen für die Idee des bewussten Konsumierens gewinnen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn Menschen den bewussten Konsum für ihren zentralen Beitrag auf dem Weg aus der ökologischen Krise halten. Weiterlesen beim Transform-Magazin
Was hat Cola mit gesellschaftlichen Utopien zu tun? Elena Tzara im Interview mit Tobi Rosswog Vom 04. - 06. November fand in Berlin die erste Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON statt. 300 Menschen tauschten sich in 20 Workshops und 5 Keynotes zu Wegen und Herausforderungen in eine geldfrei(er)e Gesellschaft aus. In einer kleinen Inverviewreihe stellen wir einige der Referent*innen vor. Wir b...
In a recent article with Stefan Drews, we discussed why degrowth might be an unfortunate name and slogan for the alternative economics movement. We listed several expressions that could possibly be better, but we were also upfront about their disadvantages. Here I propose a new term that might combine the advantages of the word degrowth with those of its more positive alternatives. For an asse...
Viele Publikationen, die für Suffizienz und eine Abkehr vom Wachstums-Paradigma plädieren, adressieren allein an die Politik. Sie müsse für veränderte Rahmenbedingungen sorgen, „damit gutes Leben einfacher wird“ (Schneidewind/Zahrnt). Sie müsse das Geldsystem in ein Vollgeld-System umwandeln (Huber) und/oder endlich eine ökologische Steuerreform durchführen (Binswanger/Nutzinger), um den Naturverbrauch mit monetären Anreizen zu reduzieren. So richtig diese Argumentationen [...]