Von Lasse Thiele
Ist Degrowth nur im Kontext „übersättigter“ Industriegesellschaften denkbar, während der „globale Süden“ weiterhin auf Wachstum angewiesen ist? In den beiden Teilen dieses Beitrags sollen derartige Annahmen hinterfragt werden: Zunächst werden entwicklungskritische Positionen vorgestellt, die das westliche Wohlstandsmodell nicht übernehmen wollen; im nächsten Schritt werden diese Beiträge auf ihre Relevanz für die europäische Postwachstumsbewegung und die hiesige Wachstumsdebatte untersucht.
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One argument of those who defend growth is that growth is the natural and inevitable course of the economy. Liberated from governmental or other restrictions, and left to their own powers, entrepreneurs will make an economy grow, as they are endlessly inventive in growing their own incomes. Growth is then seen as the natural product of a free, ‘self-regulated market’. The destiny of the economy...
Anthropological thoughts on degrowth Degrowth energizes and interconnects remarkably heterodox thinking and surprisingly heterogeneous action. To advance dialogue among diverse pathways, a recent Journal of Political Ecology issue on “Degrowth, Culture and Power” joins studies of 15 initiatives to forge worlds that prioritize well-being, equity and sustainability rather than expansion. My intr...
6 Thesen zur laufenden Debatte um den Kohleausstieg in Umwelt- & Klimabewegung Die Debatte um den klimapolitisch notwendigen Kohleausstieg wird seit Jahren ohne Ergebnis geführt. Die Politik duckt sich bisher aus Angst vor den Reaktionen aus den betroffenen Regionen weg. Sie ignoriert dabei, dass die jahrelange Verzögerung der aktiven Gestaltung des Strukturwandels die Ausgangslage de...