Von Lasse Thiele
Ist Degrowth nur im Kontext „übersättigter“ Industriegesellschaften denkbar, während der „globale Süden“ weiterhin auf Wachstum angewiesen ist? In den beiden Teilen dieses Beitrags sollen derartige Annahmen hinterfragt werden: Zunächst werden entwicklungskritische Positionen vorgestellt, die das westliche Wohlstandsmodell nicht übernehmen wollen; im nächsten Schritt werden diese Beiträge auf ihre Relevanz für die europäische Postwachstumsbewegung und die hiesige Wachstumsdebatte untersucht.
Weiter auf dem Blog Postwachstum
Zum kompletten Artikel auf Englisch geht es hier
The 6th International Degrowth Conference finished on Saturday, the 25th of August with a demonstration under the rain in the center of Malmö. Typical weather for the end of August in Sweden, and very welcomed after the past worryingly dry months. The subtitle 'Dialogues in Turbulent Times' would summarize the week quite well. The strangely hot summer experienced by all of us was frequently ...
One argument of those who defend growth is that growth is the natural and inevitable course of the economy. Liberated from governmental or other restrictions, and left to their own powers, entrepreneurs will make an economy grow, as they are endlessly inventive in growing their own incomes. Growth is then seen as the natural product of a free, ‘self-regulated market’. The destiny of the economy...
Das fundamentale Problem unserer Ökonomie ist die Knappheit. Der Gewinn, der Wohlstand, das Wachstum sollen maximiert werden, doch dies kann nur unter bestimmten Nebenbedingungen geschehen. Es besteht nur eine begrenzte Anzahl der sogenannten Inputfaktoren zu Verfügung, die in der Warenproduktion eingesetzt werden können. Es gibt eine bestimmte Menge an Ressourcen. Im neoklassischen Kontext betrachten wir [...]