Mit 300 Menschen, fünf Keynotes, 20 Workshops, einem veganen Mitmachbrunch, einer Wishbowl und vielem mehr lädt das Netzwerk living utopia zur UTOPIKON vom 04. bis 06.11. nach Berlin in die Forum Factory ein! Dabei sind bisher inspirierende Keynote-Speaker*innen wie Friederike Habermann, Niko Paech, Silke Helfrich, Gerrit von Jorck und viele weitere spannende Workshopbegleiter*innen wie Van Bo Le-Mentzel, Hanna Poddig, Michael Bohmeyer, Steffi Ristig-Bresser und viele mehr. Zur Idee: 'Ökonomie' kommt von 'Oikos' - Hausgemeinschaft, die Teilhabe aller. Die aktuelle wirtschaftliche Situation lässt jedoch nicht teilhaben, sie separiert eher. Wie können wir solidarisch wirtschaften? Wie sehen Alternativen für eine zukunftsfähige Ökonomie aus? Wie möchten wir leben? Über Wege und Herausforderungen hin zu einer geldfreieren Gesellschaft möchten wir in den Austausch treten. Die UTOPIKON möchte dabei ... ... Alternativen aufzeigen, ... Inspiration geben und ... Austausch ermöglichen! Mehr Infos unter: http://UTOPIKON.de
Vor gut einem Jahr fand die Vierte Internationale Degrowth Konferenz für Ökologische Nachhaltigkeit und Soziale Gerechtigkeit in Leipzig statt. Dazu gibt es ein Jubiläumsvideo des Stückes "Metamorphosen": Metamorphosen from Marc Menningmann on Vimeo. Zur Eröffnung der Degrowth Konferenz 2014 trat der Klangkünstler Pablo Paolo Kilian mit seinem Stück "Metamorphosen" auf. Visuell begleitet...
Bestehende Ansätze der Postwachstumsökonomik entspringen allesamt der gesamtwirtschaftlichen Perspektive. Die einzelwirtschaftliche Dimension einer Wirtschaft ohne Wachstum blieb bislang weitgehend außer Acht. Diese Forschungslücke ist frappierend, da volkswirtschaftliche Konzepte mit dem Ziel einer Wachstumsrücknahme wie das bedingungslose Grundeinkommen, die Umverteilung von Erwerbsarbeit, zinslose Geldsysteme oder Suffizienz zwar notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für tragfähiges wachstumsneutrales Wirtschaften [...]
Wirtschaftswachstum ist einerseits ein klar definierter Begriff der Wirtschaftswissenschaften, andererseits ein ideologischer Kampfbegriff: Wer sich nicht vorauseilend von Wachstum distanziert, gilt als Betonkopf, weil Wachstum mit Ressourcenverbrauch und -schädigung gleichgesetzt wird. Übersehen wird dabei, dass auch „Null-Wachstum“ oder sogar wirtschaftliche Schrumpfung mit zunehmender Schädigung der Umwelt verbunden sein können, dann nämlich, wenn sich Produktionsstrukturen verschieben. [...]