Wir freuen uns bekanntzugeben, dass die Anmeldung zur Vierten Internationalen Degrowth-Konferenz nun geöffnet ist. Auch das Programm mit sieben Hauptvorträgen, über 20 Podiumsdiskussionen und ausgewählten wissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungen ist jetzt auf der Konferenz-Homepage einsehbar. Im Laufe der nächsten Wochen wird es durch ca. 250 Workshops und weitere wissenschaftliche Veranstaltungen ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder auf der Seite vorbeizuschauen.
Da das Interesse an der Konferenz bereits sehr groß ist und wir die Teilnehmerzahl aus organisatorischen Gründen begrenzen müssen, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können, werden viele Vorträge und Diskussionen im Internet übertragen.
Um auch Menschen mit geringem Einkommen die Teilnahme zu ermöglichen, ist der Konferenzbeitrag frei wählbar und es werden auch Privatunterkünfte und ein Zeltplatz angeboten. Das Essen auf der Konferenz ist vegan und regional und wird von einer lokalen Kooperative geliefert.
Am 8. Oktober veröffentlichte der IPCC seinen Sonderbericht über 1,5°C Erwärmung. Aus diesem aktuellen Anlass reposten wir Kai Kuhnhenns kritischen Blogbeitrag zu Klimaschutzszenarien der auf einer längeren Analyse fußt. Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung hat Kai seine Kritik auch nochmal auf die Szenarien des IPCC zugespitzt, die entsprechende Kurzstudie findet sich hier. Wir alle benutz...
Von Ronald Blaschke Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt nicht „die“ Grundeinkommensbewegung, wie es auch nicht „das“ Grundeinkommenskonzept gibt.[1] Es gibt auch nicht „die“ Degrowth-Bewegung wie es auch nicht „das“ Degrowth-Konzept gibt. Aber es gibt in beiden Bewegungen übereinstimmende bzw. ähnliche Ansätze, die fruchtbar für ein gemeinsames politisches Engagement gemacht werden können.[2...
Das Statistische Bundesamt schreibt trocken: „Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit des BIP hat die Europäische Kommission die Mitgliedsstaaten nun aufgefordert, auch verbotene Produktionsaktivitäten spätestens ab September 2014 in das BIP einzubeziehen. Konkret geht es dabei um Drogen, Schmuggel und Prostitution, die EU-weit als signifikant gelten.“ (Statistisches Bundesamt). Wer auch wissen will, [...]