Von Fabian Scheidler und Andrea Vetter
„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Querdenker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen?
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Degrowth bedeutet eine Abkehr von einem wachstums- und profitorientierten Wirtschaftssystem. Mittels einer sozial-ökologischen Transformation soll ein gutes Leben für alle möglich werden. Das bedeutet: die imperiale Lebensweise des globalen Nordens überwinden, Alternativen aufbauen und positive Erzählungen unserer möglichen Zukunft schaffen. Dazu gehört auch, Widerstand gegen unnütze Großprojek...
Should arguments for degrowth be anthropocentric or ecocentric? And what does this mean in practice? There is an interesting discussion going on, starting with two recent court rulings in New Zealand and India about rivers being granted personal rights. We present an article by Ashish Kothari, Mari Margil and Shrishtee Bajpai, first published for The Guardian. Several geographically-distan...
By Mark Burton Most ecological economists argue that continued economic growth is incompatible with ecological safety. That is to say continued increases in Gross Domestic Product, (GDP and also Gross Value Added, GVA) cannot happen while reducing ecological impacts in general, and climate change-causing greenhouse gas (GHG) emissions in particular. It isn’t a popular message, and is one that ...