Von Fabian Scheidler und Andrea Vetter
„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Querdenker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen?
Weiter auf dem Blog Postwachstum Zum kompletten Artikel auf Englisch geht es hierWhen hitch-hiking, a certain irony is common: Time and time again, the authors' of this post have been picked up by drivers who immediately instruct them that hitch-hiking used to work, but now is impossible. That these conversations were taking place at all would appear to contradict this supposed fact. This is not to say that it is always easy. Roads bar access to their sides for pedestrians ...
Why do degrowth scholars use the word "decolonise" to discuss the process of changing the growth imaginary? Isn’t decolonisation about undoing the historical colonisation of land, languages and minds? How do these two uses of the word relate? This blog post is the result from a discussion held between some participants at a Degrowth Summer School in August 2017. While some parts of this blog...
Die Legende vom Green Growth beruht auf drei simplen Grundprinzipien: (1) Steigerungen der Ressourceneffizienz, (2) geschlossene Stoffkreisläufe und (3) regenerative Energien. Doch trotz eines Trommelfeuers an Klimaschutzinnovationen nahmen und nehmen die ökologischen Schäden im Energiebereich stetig zu. Die ökologische Modernisierung offenbart sich als Geschichte des technologischen Scheiterns sowie der räumlichen, zeitlichen oder systemischen [...]