Von Fabian Scheidler und Andrea Vetter
„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Querdenker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen?
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„Wer von der Akkumulation des Kapitals nicht reden will, soll zum Wachstum schweigen,“ so einer der vielen prägenden Sätze des Politikwissenschaftlers Elmar Altvater, der am 1. Mai gestorben ist. Als Lehrer, Redner, Autor und kritischer Denker ist sein Werk prägend für die deutschsprachige wachstumskritische Debatte und darüber hinaus. Die Diskussion um Postwachstum und Degrowth hat viel von ih...
6 Thesen zur laufenden Debatte um den Kohleausstieg in Umwelt- & Klimabewegung Die Debatte um den klimapolitisch notwendigen Kohleausstieg wird seit Jahren ohne Ergebnis geführt. Die Politik duckt sich bisher aus Angst vor den Reaktionen aus den betroffenen Regionen weg. Sie ignoriert dabei, dass die jahrelange Verzögerung der aktiven Gestaltung des Strukturwandels die Ausgangslage de...
Since the very beginning of modern growth-critique, starting with the publication of the report „Limits to Growth“ in 1972, the mainstream response to this critique has always been: “Well, we can grow the limits by making things ever more efficient”. Now, with the shiny user interface of the ongoing digital revolution, the holy grail of the efficiency revolution gets yet another new finish: By ...