Von Fabian Scheidler und Andrea Vetter
„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Querdenker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen?
Weiter auf dem Blog Postwachstum Zum kompletten Artikel auf Englisch geht es hierOn the Need for Collaboration Between Social Movements and Activisms By Lucie Bardos Not that long ago, I left North America and arrived fresh and starry-eyed in Lund, Sweden, ready to begin my master’s degree in a program entitled Culture, Power and Sustainability. In my second year, I decided to write my thesis about the Transition Town movement, a social movement out of Great Britain born ...
Die Initiative LebensLernOrte ist ein von der Sinn-Stiftung initiiertes und mit Partnern getragenes Netzwerk. Ihr Ziel ist es, Menschen mit Erfahrungsräumen ‘gelebter Zukunft’ in Verbindung zu bringen und Lernprozesse zu begleiten. Jonathan Klodt arbeitet als Koordinator des Netzwerks LebensLernOrte. Auch mit ihm haben wir ein Interview geführt, das fiktiv im Jahre 2030, in einer Zeit [...]
Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im fünften und letzten Teil dieses Interviews steht die Frage im Mittelpunkt, warum der asketische “Lonely Hero” mit geringem ökologischen Fußabdruck nicht als Vorbild taugt. Auf der Tagung der Attac Gender AG “Schneewittchen rechnet [...]