Bioökonomie ist ein Thema, das bei vielen Degrowth-Aktivist_innen nur am Rande vorkommt und oft unterschätzt wird. Die aktuelle Oya beschreibt, wie tief die Bioökonomie in alle Lebensbereiche eingreift, warum dies gefährlich ist und wie Widerstand möglich ist. Neugierig? Mehr dazu hier
Wir alle benutzen täglich Modelle, um unsere Umwelt zu erklären. Ein Beispiel: Ich gehe davon aus – und bin mir dabei ziemlich sicher –, dass ein Baum wächst, wenn er genug Wasser, Nährstoffe und Sonne bekommt. Ich habe dabei ein simples Modell eines Baumes im Kopf, ohne genau zu verstehen, was in dessen Wurzelwerk, Stamm, Blättern und Zellen so alles passiert. Unser Modelldenken nutzen ...
In den letzten Jahren hat der Konvivialismus einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei ist selbst nach einer oberflächlichen Lektüre schnell klar, dass hier eine Nähe zum Konzept und zu der Bewegung des Degrowth besteht. Doch worin besteht die Nähe, und wo liegen die Differenzen? Im Folgenden möchte ich zunächst kurz rekapitulieren, was auf theoretischer und praktischer Ebene unter Degrowth...
Von Camila Moreno, Lili Fuhr and Daniel Speich Chassé Bis vor kurzem noch hätten Begriffe wie "CO2-Bilanz", "CO2-Fußabdruck" oder "CO2-Ausgleich" nur fragende Blicke in der allgemeinen Öffentlichkeit hervorgerufen. Inzwischen sind sie in aller Munde, ganz unabhängig von der Frage, ob sie den notwendigen Klimaschutzzielen überhaupt dienlich sind oder nicht. „Carbon metrics“ sind das Maß aller D...