Bioökonomie ist ein Thema, das bei vielen Degrowth-Aktivist_innen nur am Rande vorkommt und oft unterschätzt wird. Die aktuelle Oya beschreibt, wie tief die Bioökonomie in alle Lebensbereiche eingreift, warum dies gefährlich ist und wie Widerstand möglich ist. Neugierig? Mehr dazu hier
Die Debatte um Flüge für Referent*innen der Degrowth-Sommerschule Von Janna Aljets Auf dem zweiten Planungstreffen im Februar nahm sich der Organisationskreis der Sommerschule die Zeit, um die Frage zu diskutieren, ob Referent*innen aus dem Globalen Süden eingeladen und damit auch Langstreckenflüge finanziert werden sollten. Wie können wir ohne Menschen aus dem Globalen Süden „authentisch“ üb...
Von Tadzio Müller Im Vorfeld der letzten UN Klimakonferenz in Lima, Peru, machte immer wieder eine Schlagzeile die Runde: der Versuch, ein bestimmtes Ideologem im Bewusstsein der globalen Eliten und auch der breiteren Bevölkerung zu verankern: „Leute“, hieß es, „Ihr habt recht, Euch um den Klimawandel zu sorgen, aber, nach Berichten des Internationalen Währungsfonds und einem neuen Report zum ...
Bestehende Ansätze der Postwachstumsökonomik entspringen allesamt der gesamtwirtschaftlichen Perspektive. Die einzelwirtschaftliche Dimension einer Wirtschaft ohne Wachstum blieb bislang weitgehend außer Acht. Diese Forschungslücke ist frappierend, da volkswirtschaftliche Konzepte mit dem Ziel einer Wachstumsrücknahme wie das bedingungslose Grundeinkommen, die Umverteilung von Erwerbsarbeit, zinslose Geldsysteme oder Suffizienz zwar notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für tragfähiges wachstumsneutrales Wirtschaften [...]