Dass es mit dem Wirtschaftswachstum auf einem begrenzten Planeten nicht ewig so weitergehen kann, ist inzwischen vielen Menschen klar. Was jedoch alles damit zusammenhängt – sowohl mit dem Wachstum selbst als auch mit der Abkehr von demselben – ist oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Unter dem Motto „weniger wird mehr“ gibt der „Postwachstumsatlas“ von Le Monde diplomatique in Zusammenarbeit mit dem Jenaer Forschungskolleg Postwachstumsgesellschaften Einblicke in die vielschichtigen Facetten des Themas.
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We all use models in daily life to explain our environment. An example: I assume that a tree will grow provided it has sufficient water, nutrients and sun. I am using a simple model here, without understanding the nitty-gritty – what exactly happens in the roots, stem, leaves and cells. Thinking in models is not only useful to understand our world, but also to solve problems. Let’s assume the ...
Warum sozialökologischer Wandel nicht ohne eine Veränderung der Tiefenstrukturen unserer Wirtschaft zu haben ist. Von Fabian Scheidler Wer eine Zeitung aufschlägt oder Nachrichten hört, fühlt sich in ein Panoptikum von Katastrophenmeldungen veretzt: hier eine verheerende Dürre, dort ein zerfallender Staat, hier ein Terroranschlag, dort ein Finanz-Crash. Man kann alle diese Ereignisse als unzu...
Wirtschaftswachstum ist einerseits ein klar definierter Begriff der Wirtschaftswissenschaften, andererseits ein ideologischer Kampfbegriff: Wer sich nicht vorauseilend von Wachstum distanziert, gilt als Betonkopf, weil Wachstum mit Ressourcenverbrauch und -schädigung gleichgesetzt wird. Übersehen wird dabei, dass auch „Null-Wachstum“ oder sogar wirtschaftliche Schrumpfung mit zunehmender Schädigung der Umwelt verbunden sein können, dann nämlich, wenn sich Produktionsstrukturen verschieben. [...]