Welche Auswirkungen hat die Beschäftigung mit Degrowth für verschiedene Bewegungen, die beim Projekt "Degrowth in Bewegungen" dabei waren? Darüber sprechen Olaf Bernau (afrique europe interact), Friederike Habermann (Ecommony, MOVE Utopia), Theresa Klostermeyer (Deutscher Naturschutzring) und Werner Rätz (Attac), moderiert von Nina Treu (Konzeptwerk Neue Ökonomie) bei einer Podiumsdiskussion in Leipzig, zum Nachhören hier:
Degrowth hat sich in den vergangenen Jahren als attraktiv für Menschen erwiesen, die dem bestehenden Wirtschaftssystem gegenüber ein Unwohlsein erfahren, wenn auch meist kaum materielles Leiden. Die wachstumskritische Diskussion kann einen Einstieg in grundsätzlichere Kapitalismuskritik bieten. Bei Degrowth-Konferenzen und in zahllosen kleineren Veranstaltungen werden jedoch die ständig gleiche...
Contribution for a dialogue between Degrowth, Human Development and Buen Vivir Over the last 50 years, the mounting evidence of a civilizational or multidimensional crisis has progressively dislocated the (still dominant) industrialist and developmentalist discourse, setting out the imperative of a socio-ecological transition to overcome this crisis. In particular since the turn of the cent...
Der Wohlstand Mitteleuropas, unser hohes Mobilitäts- und Konsumniveau, gründet auf drei industriellen Revolutionen, deren technischer Fortschritt die Arbeitsproduktivität ständig erhöht hat. Die Folgen sind paradox: Einerseits können mit dem gleichen Arbeitsaufwand immer mehr Güter produziert werden, und die breite Masse der Bürger kann sich dank Lohnerhöhungen immer mehr leisten. Andererseits ...