Von Friederike Habermann Die Verletzung demokratischer Prozesse im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise 2007/08 sei als Epochenbruch vergleichbar mit der großen Depression „und allem, was danach kam“, so Georg Diez in seiner vorläufig letzten Kolumne auf spiegel-online.de. Grund für den nunmehr erstarkenden Rassismus in Verbindung mit einer radikalen Rechten sei aber auch die Ratlosigkeit linker Parteien – darauf, dass immer mehr Menschen als Verlierer in einem System abgehängt würden, das als alternativlos proklamiert werde. Weiterlesen auf Postwachstum.de
In ihrem neuen Buch “Wachstumswahn – was uns in die Krise führt und wie wir wieder heraus kommen” erklären Christine Ax und Friedrich Hinterberger woher die Wachstumsbegeisterung in der Vergangenheit rührte, widerlegen unterhaltsam und verständlich das Credo, dass es ohne endloses Wachstum nicht geht, und zeigen, warum Wachstum keine zeitgemäße Antwort auf die aktuellen Probleme [...]
Eine Grundüberzeugung des Postwachstumskollegs besteht darin, dass die Überwindung der blindlaufenden Steigerungszwänge moderner, kapitalistischer Gesellschaften einer komplexen, simultanen und mehrdimensionalen Transformation (oder Revolution) bedarf, die ökonomische, politische und kulturelle Veränderungen zugleich impliziert. Die wesentliche Aufgabe des Kollegs besteht darin, so genau wie möglich zu identifizieren, was genau sich ändern muss, um die ‚blindlaufenden‘ ökonomischen, politischen [...]
Interview mit Reinhard Loske Prof. Dr. Reinhard Loske ist Professor für Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten/Herdecke. Er war von 1998 bis 2007 Mitglied des Bundestages für die Partei Bündnis 90/Die Grünen und von 2007 bis 2011 Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Stadt Bremen. Sein Artikel "Ist ohne Wachstum wirklich alles nichts?" in der Frankfurte...